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Spielregeln Beachbasketball

Kurzüberblick 

  • Fairplay ist oberstes Gebot.
  • 3 gegen 3 - maximal 2 Auswechselspieler
  • 10 Min. Spielzeit, nach 5 Min. Seitenwechsel ohne Anhalten der Uhr
  • jeder Korb ein Punkt
  • bei Unentschieden nach 10 Min., Entscheidung durch Freiwürfe
  • gespielt wird auf zwei 12m auseinander stehende Korbanlagen
  • liegt der Ball im Sand, erhält derjenige ihn, der ihn zuerst berührt
  • ab sechstem Mannschaftsfoul Freiwürfe
  • Schrittregel wie beim Hallenbasketball

Der Spielmodus

  • Der Spielmodus richtet sich nach der Meldezahl in den einzelnen Kategorien. Die Kategorien werden in der Ausschreibung festgelegt.
  • Ist die Meldezahl nicht ausreichend, so kann es zu Zusammenlegungen von Kategorien beziehungsweise zu komplett neuen Kategorien kommen. Alles unter der Prämisse, einen sinnvollen Spielbetrieb zu ermöglichen.
  • Grundsätzlich wird in Vorrunden jeder gegen jeden gespielt. Gleiches gilt für eventuelle Zwischenrunden.
  • Mindestens die ersten beiden Teams jeder Vorrundengruppe ziehen in die Zwischen- beziehungsweise Finalrunden ein. Alle übrigen Mannschaften haben Platzierungsspiele.
  • Es wird grundsätzlich versucht alle Platzierungen auszuspielen. 

Fairplay und Courtwatcher

  • Fairplay ist das oberste Gebot beim Beachbasketball.
  • Es gibt keinen Schiedsrichter, sondern „nur“ einen Courtwatcher. Seine Aufgabe ist es, primär die Punkte und Fouls auf dem Spielberichtsbogen einzutragen. Bei unfairem Spiel hat er einzugreifen. Einigen sich die Teams bei Unstimmigkeiten nicht, so hat der Courtwatcher das letzte Wort. Die letzte Entscheidung hat die Turnierleitung in Absprache mit dem Courtwatcher und gegebenenfalls weiteren Spielbeobachtern. Courtwatcher sind grundsätzlich spielfreie Teams des Turniers.  
  • Kommt ein Team seiner Verpflichtung zum Courtwatchen nicht nach und kann nicht für Ersatz sorgen, erhält es Punktabzüge in der Gesamtwertung.
  • Unsportliches oder rücksichtsloses Verhalten im Laufe der Veranstaltung kann den Ausschluss einzelner Personen oder ganzer Teams zur Folge haben. Im Spiel wird ein solches Verhalten mindestens mit einem Freiwurf bestraft.
  • Zeitspiel verstößt gegen das Fairness-Prinzip. Spielverzögerungen werden mit Ballverlust bestraft.
  • Nach fünf Mannschaftsfouls eines Teams erhält der gefoulte Spieler des anderen Teams bei jedem folgenden Foul einen Freiwurf.
  • Bei allen Freiwürfen gilt: Trifft der Freiwerfende, erhält das andere Team den Ball. Trifft der Freiwerfende nicht, erhält das Team des Freiwerfenden den Ball. Dies gilt nicht bei Freiwürfen nach einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit.

Team & Spieler

  • Ein Team besteht aus drei SpielerInnen zuzüglich maximal zwei EinwechselpielerInnen.
  • Es dürfen beim Check-In SpielerInnen ergänzt und/ oder ausgetauscht werden. Nach dem Check-In ist dies – außer bei Verletzungen und Rücksprache mit der Turnierleitung– nicht mehr möglich.
  • Jede/r SpielerIn darf je Turnier nur in einer Kategorie und in einer Mannschaft spielen.
  • In der Kategorie Mixed muss während des gesamten Spiels jedes Team mindestens eine Frau auf dem Feld haben. Ein Mixed- Team kann auch drei Spielerinnen gleichzeitig auf dem Feld haben.
  • Spielt ein Team mit mehr als der beim Check-In festgelegten Anzahl an SpielerInnen wird das aktuelle Spiel als zwei zu null verloren gewertet. Die Maximalanzahl von fünf SpielerInnen pro Team darf dennoch nicht überschritten werden.

Spielfeld und die Ausrüstung

  • Es wird drei gegen drei auf zwei Körbe gespielt, die ca. zwölf bis fünfzehn Meter auseinander stehen.
  • Die Körbe hängen in einer Höhe von ca. 3,05 Metern. Abweichungen hiervon sind auf Grund örtlicher Gegebenheiten möglich. Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Körbe unterschiedliche Höhen haben.
  • Es gibt grundsätzlich keine Auslinie, so dass das Feld nahezu „unendlich“ groß ist. Sollte eine Auslinie vorhanden sein, gelten die FIBA- Regeln.
  • Es wird barfuß oder in Socken gespielt.
  • Die Turnierleitung legt ggf. den zu spielenden Ball (Marke, Art und Größe) fest.
  • Die Herren- und Mixedteams spielen mit einem Ball der Größe sieben, die Damen mit einem Ball der Größe sechs. 

Spiel und Ablauf

  • Jede Runde wird zentral an- und abgepfiffen.
  • Die Spielzeit beträgt zehn Minuten. Nach fünf Minuten werden die Seiten gewechselt. Die Uhr wird während des Seitenwechsels nicht angehalten.
  • Ein Spiel startet bis zwei Minuten nach Rundenbeginn. Wenn eine Mannschaft nicht rechtzeitig zum Spielbeginn auf dem Court erscheint, beginnt die Mannschaft, die rechtzeitig auf dem Court erschienen war, mit einer zwei zu null Führung. Es wird bis zum Ende der Spielrunde gespielt. Sind mehr als zwei Minuten nach Rundenbeginn verstrichen, entscheidet die rechtzeitig erschienene Mannschaft, ob sie das Spiel noch bis zum Ende der Runde bestreiten möchte. Auch hier erhält diese Mannschaft einen zwei zu null- Vorsprung. Die Teams können sich auf eine andere Regelung einigen. Dies ist auf dem Courtwatcher-Zettel zu vermerken und von den Kapitänen zu quittieren. Erscheint eine Mannschaft überhaupt nicht, verliert diese zwei zu null. Erscheint keine Mannschaft, so endet das Spiel null zu null, es sei denn das Fernbleiben des einen Teams wurde der Turnierleitung mitgeteilt, da bekannt war, dass das andere Team nicht mehr antritt. 
  • Die erstgenannte Mannschaft hat zu Beginn des Spiels den Ball, die Zweitgenannte nach dem Wechsel.
  • Wenn der Ball im Sand liegt, darf der/die, der/die den Ball zuerst berührt, ihn ungehindert aufnehmen und weiterspielen. Es darf nach der ersten Ballberührung nicht mehr nach dem Ball und/ oder Gegner gesprungen werden.
  • SpielerInnenwechsel während des Spiels muss durch Abklatschen der betreffenden SpielerInnen unter dem eigenen Korb erfolgen.
  • Der Ball darf nicht gerollt werden.
  • Der Courtwatcher bringt unmittelbar nach Spielende den Spielberichtsbogen zur Turnierleitung.

Punkte und Zählweise

  • Jeder Korb zählt einen Punkt – unabhängig davon, ob eine Spielerin oder ein Spieler diesen erzielt hat beziehungsweise aus welcher Distanz dieser erzielt wurde.
  • Gewonnen hat das Team mit den meisten Punkten.
  • Das Spiel endet vorzeitig, wenn die maximal zu erreichende Punktzahl durch ein Team erzielt wurde.
  • Bei Unentschieden am Ende der Spielzeit wirft jedes Teammitglied im Wechsel mit der anderen Mannschaft einen Freiwurf. Bei unterschiedlicher Anzahl an Spielern in den Teams, wirft (werfen) der/die Erste(n) erneut. Steht nach diesem Durchgang immer noch kein Sieger fest, wird eins zu eins geworfen, bis ein Sieger feststeht. Hat/Haben ein/e erste/r SpielerInnen bereits wegen der unterschiedlichen Anzahl an SpielerInnen in den Mannschaften ein zweites Mal geworfen, so ist er/sie beim eins zu eins- Werfen erst wieder an der Reihe, wenn der letzte aus seiner/ ihrer Mannschaft geworfen hat.
  • Der Sieger des Freiwerfens nach einem Unentschieden erhält einen Punkt mehr als das Ergebnis nach der regulären Spielzeit.

Kommunikation zwischen Turnierleitung und Courtwatcher

  • Vor dem Start einer Runde werden alle Courts einzeln abgefragt. Erst nach dem Okay aller Courtwatcher wird die Runde gestartet. Der Courtwatcher hat sich so zu platzieren, dass er dem Moderator seine Zeichen deutlich mitteilen kann.
  • Sind beide Teams auf dem Court, so hebt der Courtwatcher das Anschreibebrett in die Luft.
  • Fehlt das erstgenannte Team, so hebt der Courtwatcher einen Arm  - nicht den, in dem er das Anschreibebrett hält.
  • Fehlt das zweitgenannte Team, so hebt der Courtwatcher beide Arme  - ohne Anschreibebrett.
  • Fehlen beide Teams, so hebt der Courtwatcher beide Arme und überkreuzt diese - ohne Anschreibebrett.
  • Bei Unentschieden nach einem Spiel braucht der Courtwatcher nichts zu machen. Die Moderation entdeckt bei der Abfrage, dass gegebenenfalls noch Freiwürfe auf dem Court durchgeführt werden.

Sonstiges

Die vollständigen Siegerlisten werden im Internet wenige Tage nach dem jeweiligen Turnier veröffentlicht.

 

Alle nicht in der Ausschreibung oder den Spiel- Regeln geklärten Sachverhalte entscheidet die Turnierleitung vor Ort. Änderungen der Spielregeln sind durch die Turnierleitung jederzeit möglich.

f t g m

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